Winterbrot No.4

Kaum sind die letzten Brotkrümel vom Tisch gefegt, kommt noch einmal ein toller Winterbesuch herein. Dieses Mal ist Viola von Kikabu zu Gast. Mitgebracht hat sie ein feines Brot mit Haselnüssen. Dazu hole ich etwas Butter und Salz. Mehr braucht es nicht. Ich freue mich sehr, weil das Brotbacken gar nicht ihr Metier ist. Ein Neuland. Vielleicht aber nicht mehr lange….

Winterbrot für Tomkes Brotladen

 
Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich habe noch nie ein Brot selbst gebacken. Das lag wohl auch daran, dass mich der Mythos Hefeteig stark eingeschüchtert hat. Als Tomke mich fragte, ein Winterbrot für ihren Brotladen zu backen, war ich erst etwas unsicher, fühlte mich dann aber schnell herausgefordert. So schwer wird es schon nicht werden….war es auch nicht. 
Wenn ich an ein Winterbrot denke, kommen mir sofort Nüsse in den Sinn. Die liegen bei uns nämlich hauptsächlich in der Winterzeit in der Schale und warten darauf geknackt zu werden. Da unsere eigene Walnussernte durch einen blöden Fehler meinerseits dieses Jahr leider verschimmelt ist, habe ich mich für ein Haselnussbrot entschieden.
 
Rezept für ein Haselnussbrot
200 g Weizenmehl (550) 
200 g Dinkelmehl
1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
250ml lauwarmes Wasser
etwas Salz
150 g Haselnüsse grob gehackt
 
Und so geht’s: 

Da ich blutige Brotback-Anfängerin bin, habe ich mich genau an Tomkes Vorgaben gehalten, die sie mir freundlicherweise geschickt hat.

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe in eine Mulde bröckeln und mit dem Zucker bedecken. Das Wasser dazugeben und mit der Hefe und etwas Mehl zu einem Vorteig verrühren. Zugedeckt 20 min stehen lassen. Dann das Salz dazu fügen und den Teig gut verkneten. Zugedeckt  30 min stehen lassen. Noch einmal durchkneten, zu einem Brotlaib formen und auf ein Backblech ( mit Backpapier setzen. Zugedeckt wiederum 30 min gehen lassen, bis der Teig sichtbar aufgegangen ist.
Eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen und das Brot in den kalten Ofen schieben. Bei 250°C ca. 30 min backen. Wenn das Brot zu dunkel wird, muss es am Ende der Backzeit abgedeckt werden.
Da ich leider zur Ungeduld neige und statt brav vor dem Backofen zu verharren, im Garten Laub harken musste, sind die auf das Brot gestreuten Haselnüsse leider verbrannt. Für meinen allerersten Versuch, hat das Brot aber unglaublich gut geschmeckt. 
Vielen Dank, liebe Tomke, für Deine Einladung und den Anstoß, endlich ein Brot zu backen.

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